06.
Dezember

Am 10. November 2011 haben wir mit unseren Projektteams der vergangenen zwei Projektjahre eine große Abschlussveranstaltung in der EWS Rostock durchgeführt. Das ganztägige Programm wurde durch Peter Pakulat eröffnet. Mit seinem Impulsreferat “Vorsicht Gehirn!” sorgte er für eine gelungene Einstimmung auf den Tag.

Anschließend verteilten sich die 120 teilnehmenden EWS-Schüler auf sechs verschiedene Workshops. Die Gastreferenten konnten viele wertvolle Tipps aus ihren spezifischen Branchen geben.

Hier ein kurzer “Rückblick” auf das Tagesprogramm:

Programm der Abschlussveranstaltung

Vielen Dank an die Referenten und natürlich auch an unsere Schüler für diesen gelungenen Tag.

Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Fortsetzung im nächsten Jahr!

Recht munter, gut gelaunt, aufgeregt und mit gutem Gefühl starteten wir in unseren zweiten Durchführungstag. Nach einem gemeinsamen Frühstück im Projektteam haben wir alles für den bevorstehenden Vortrag, das Spiel und die Diskussionsrunden vorbereitet.
Um 8:00 Uhr durften die Schüler die Turnhalle betreten. Sie haben es sich auf drei großen Hochsprungmatten (mehr oder weniger) bequem gemacht und waren gespannt was als nächstes passiert.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde unsererseits, begann Jenny mit ihrem Kurzvortrag über Europa, bei dem ihr Cindy, Steffi, Maren, Paul und Friederike nacheinander ins Wort fielen und die Schüler mit Fragen wie „Seid das wirklich ihr? Könnt ihr euch damit identifizieren?“ zum Nachdenken anregten und motivierten das Projekt erfolgreich durchzuführen.

Anschließend bekamen alle Schüler ein T-Shirt von uns, dass wir am Tag zuvor bei Stempel Schilder Tretow abgeholt haben und auf dem Schulhof in Lübz von Gino mit einer selbst entworfenen Graffitischablone besprühen ließen.

In 25er Gruppen ging es dann weiter mit unserem Spiel, mit dem wir an Hand von verschiedenfarbigen  Steinen deutlich machen wollten, dass Vorurteile ständig unbewusst weitergegeben werden und man nicht immer ihren Ursprung kennt. Dabei haben sich die Schüler in den von uns gebildeten Kreis gestellt und sind mit geschlossen Augen durch den Kreis gegangen. Sobald sich zwei berührt haben, musste derjenige der den anderen zuerst berührt hat einen Stein von seinen geben. Getauscht werden durfte nicht. Ausgewertet wurde das Spiel im Anschluss.

Wir teilten die Gruppen nochmals in jeweils zwei kleinere Gruppen, so, dass wir mit 12-13 Schülern  und jeweils zwei EWS-Studenten eine Gruppe bildeten. Innerhalb dieser Gruppen wurden bis zur Frühstückspause Vorurteile und Wünsche für ein besseres Leben in Europa erarbeitet. Dabei entstanden sehr viele interessante Gespräche und Erfahrungsaustäusche mit den Schülern. Sie haben sich sehr engagiert gezeigt und haben sehr viele gute und wichtige Beiträge für unser Projekt beigesteuert.

Nach der Frühstückspause begann dann die kreative Phase – wir haben mit den Schülern unsere Ergebnisse der Gruppengespräche in kleinen Szenen zusammengefasst und einstudiert. Bei diesem Part blühten die Schüler richtig auf und hatten richtig tolle Ideen. Genauso gelungen war dann auch die Präsentation vor den anderen Gruppen.

So konnten wir beruhigt in die Mittagspause gehen. Dank der Bäckerei Lutz Blum aus Lübz, konnten wir den Schülern ein Stück Kuchen ausgeben und dazu eine von Hansano gesponserte Schokomilch.

Die Schüler haben sich nach der Stärkung selbstständig und problemlos in die verschiedenen Aufgabenbereiche eingeteilt, um das (Um)denkmal anzulegen.
Hier ein paar Bilder vom harten Arbeiten ;) :

An dieser Stelle möchten wir uns auch nochmal ganz herzlich für die Unterstützung durch unsere Sponsoren bedanken. Damit diese auch in Zukunft nicht in Vergessenheit geraten, haben wir bei Langschwager Natursteine Sponsorensteine anfertigen lassen, welche die Eckpunkte unseres Europasterns bilden:

Natürlich dürfen wir auch Xenos. pop KW und die EWS Rostock nicht vergessen, denn durch sie konnten wir das Projekt größtenteils finanzieren und umsetzen.

Dieser Stein hat mittig vor dem Baum seinen Platz gefunden.

Dann war es endlich soweit – das (Um)denkmal war fertig. Wir versammelten uns alle darum und bedankten uns bei der tatkräftigen Unterstützung durch die Schüler. J Sehr überraschend für uns, kamen zwei von ihnen nach vorne und dankten uns ebenfalls dafür, dass wir mit ihnen dieses Projekt durchgeführt haben. Wir können gerne wiederkommen ;)

Wir sind nun am Ende zweier erlebnisreicher Projekttage angelangt und sind sehr glücklich darüber, dass alles ohne größere Probleme geklappt hat.

Vielen Dank an die beiden 10. Klassen des Eldenburg-Gymnasiums in Lübz!

Und nicht vergessen: Unsere Hände bewegen Europa!

Das Ergebnis als Video:
Buntes Europa auf grauen Mauern – ein Projekt der WCrew

Die fertigen Europa-Klos

Das Jungsklo:

Pazo auf Facebook http://www.facebook.com/profile.php?id=100002333936930

Eingangsbereich:

Spanien:

Griechenland:

Deutschland:

Seitenansicht:

Das Mädchenklo:

Vessa auf Facebook http://www.facebook.com/profile.php?id=100002324306882&ref=ts

Eingangsbereich:

Vessas Abschied aus Finnland:

Niederlande:

Russland:

Seitenansicht:

Am Ende der Reise finden sich Pazo und Vessa und verlieben sich ineinander.

Wir möchten uns bei allen Beteiligten ganz herzlich bedanken. Es hat großen Spaß gemacht mit euch zu arbeiten. Vielen Dank für eure Offenheit, Kreativität und euren Mut was Neues zu machen.

Besonderer Dank gilt natürlich unseren Graffiti-Künstlern Carlo und Orry, ohne die das Ganze nicht möglich gewesen wäre!!!

Dankeschön!!!

Euer Team Buntes Europa auf grauen Mauern

14.06.2011 Vorbereitungstag

Gestartet haben wir am Dienstagvormittag, damit die Toiletten für den nächsten Tag perfekt vorbereitet sind und wir richtig loslegen konnten.

Kommando Handschuhe an, die Putzlappen rausgeholt und losgelegt!!!

Die WCrew beim Arbeiten:

Am Abend erreichte uns eine schlechte Nachricht, unser dritter Künstler Friedemann Jax ist krank und kann an unserem Projekt leider nicht teilnehmen. Nach anfänglicher Verzweiflung konnten wir uns aber durch unseren starken Gruppenzusammenhalt wieder motivieren und sind der festen Überzeugung, dass wir es gerade jetzt noch mehr schaffen wollen.

15.06.2011 – 1. Durchführungstag

Die Nacht endete 5:00 Uhr. Frisch, fröhlich, völlig ausgeschlafen, energiegeladen und den Schock von gestern verdaut, fuhren wir aus Rostock los und waren kurz nach sieben auf Poel. In Gruppen aufgeteilt kümmerten sich die einen um das Frühstück und die anderen machten mit den Kindern ein Kennlernspiel, um sie auf den Tag vorzubereiten.

Nach einer kleinen Stärkung stürzten sich die Schüler auf ihre Aufgabe: das Schablonen basteln. Viele tolle europäische Motive sind entstanden, wie z. B. ein spanischer Stier, Tulpen, die Mir und natürlich unsere Helden Vessa und Pazo.

Währenddessen waren Christoph G. und Vicky schon am Malen der „Klobook“ Seite.

Um 11.00 Uhr trafen unsere Graffiti-Künstler, Orry und Carlo, ein. Sie stellten sich vor, begutachteten die Schablonen und brachten noch weitere Ideen und Verbesserungen ein, sodass wir ab 12.00 Uhr alle fleißig weiter arbeiten konnten. Alle Toilettentüren waren bereits ausgehängt und auf dem Hof platziert. Das erste Land war Spanien. Als Carlo die Grundierung fertig hatte, durften die Kinder ihre Schablonen von Pazo auf die Tür sprayen. So ging es mit Griechenland und Deutschland weiter. Nach den ersten Versuchen wurden Sie richtig mutig und trauten sich sogar selber Hintergründe zu sprühen. Während der Arbeit kamen viele neue Ideen und es entstanden tolle Accessoires wie ein Toilettenpapierhalter in spanischen Farben mit einem Stier drauf für die Jungs Toiletten sowie pinke, abstrakte Eimer, passend zur Kunst von Vessa, für die Mädchen Toilette.

In den Pausen wurden Carlo und Orry von den anderen Kindern bestaunt. Alle waren sehr neugierig.

Der Tag verging wahnsinnig schnell und wir waren ganz überrascht als es auf einmal schon 14.00 Uhr war. Die Kinder hatten dann Schluss, aber wir blieben natürlich noch um weiterzuarbeiten, schließlich wollten wir morgen eine Vernissage auf Klo veranstalten.

16.06.2011 – 2. Durchführungstag

Wie gestern auch startete unser Tag um 5.00 Uhr mit dem Aufstehen, 6.00Uhr Abfahrt und 7.00 Uhr Ankunft auf Poel. Wir begannen wieder mit einem Frühstück, um die Motivation für den Tag zu stärken. Aufgrund der fleißigen „Nachtschicht“ konnten die Mädchen heute gleich mit dem Sprayen ihrer Vessa-Schablonen beginnen. Die Jungs waren derweil mit den Länderschablonen beschäftigt, die ja noch jede Tür brauchte. Die Graffiti-Künstler arbeiteten noch etwas nach und verschönerten weiterhin die Wände. Die Vorbereitungen für die Vernissage liefen nun auf Hochtouren. Die Kinder bastelten fleißig Girlanden aus Krepppapier und natürlich aus Klorollen. Der Sekt musste kalt gestellt, Tische und Stühle aufgebaut und die Präsentation der alten sowie neuen Klos vorbereitet werden.

Um 14:45 Uhr fanden sich Vessa und Pazo auf dem Mädchenklo.

15:15 Uhr traf Pazo auf Vessa auf der Jungtoilette. Es ist vollbracht.

Das wunderbare Ende unserer Toi-Story!!!

17:30 Uhr – Eine Vernissage auf Klo:

Unsere Ausstellung wurde gut besucht und die Eltern waren alle sehr begeistert von dem, was wir in den letzten Tagen geschafft hatten. Es gab einen Sektempfang und für die „Kleinen“ O-Saft. Vor der Toiletteneinweihung haben wir auf Beamern Bilder der Entstehung gezeigt.

Definitiv steht jetzt der Gedanke: „Ich muss mal – durch Europa“!!!

Euer Team Buntes Europa auf grauen Mauern

Heute erhalten wir unsere Selbsteinschätzungen zurück und bekommen ein Feedback von unserem Gruppenbegleiter.

Die Schülerzeitung wurde über Nacht gedruckt. Ein paar Gruppenmitglieder haben sich soeben auf den Weg nach Neukloster gemacht, um den Schülern der Regionalschule das Ergebnis ihrer Arbeit und des Projekttages zu überreichen.

Ab der Mittagszeit präsentiert jede EWE-Gruppe ihre Ergebnisse von der Projektzeit.

Neben kreativer Arbeit und dem Projektmanagement hatten wir auch viel Spaß. Außerdem nimmt jeder von uns viele neue Erfahrungen und Kontakte aus dem Projekt mit.

Wir danken XENOS, PopKW, der EWS, der Regionalen Schule Neukloster und Marko!

In der Ostseezeitung Wismar und in den Norddeutschen Neuesten Nachrichten werden Artikel über unser EWE-Projekt veröffentlicht.

Unsere Blogtexte können auf der Internetseite www.erlebnis-welt-europa.de nachgelesen werden.

Wir verabschieden uns und hoffen, dass alle so eine schöne Zeit hatten wie wir!

Das Team 4

Hallo ihr Lieben,

nun ist es soweit. Unser Projekt wurde umgesetzt.

Wir hatten am Mittwoch den ersten Termin in der Schulklasse der Regionalen Schule. Um elf Uhr machten wir uns auf zur Abfahrt nach Neukloster. Als wir unseren Zielort erreichten, wurden wir herzlich von der Schulleitung empfangen und in den entsprechenden Raum zur Präsentation geführt. Jetzt war die erste Aufregung zu spüren.

Schnell den Beamer angeschlossen und die Vorstellung geprobt, da standen auch schon 19 neugierige Schüler vor uns. Anfangs waren sie noch sehr zurückhaltend, aber als wir das Kennenlernspiel “Tres Pies” zum Besten gaben, ist das Eis auf Anhieb geschmolzen. Nach 45 Minuten Zusammensein mussten sich unsere Wege wieder trennen. Bis zum nächsten Tag.

Im Laufe des Tages haben wir die letzten Einkäufe getätigt, um mit den Schülern am Donnerstag zum Mittag grillen zu können. Anschließend haben wir unsere Unterkunft in der Jugendscheune in Neukloster bezogen. Ein kleines Volleyballmatch konnten wir zeitlich auch noch einrichten.

Und nun die Wettervorhersage. 80 % Regenwahrscheinlichkeit für Donnerstag, den 16.06.2011. OH NEIN! Das kann doch gar nicht sein! Ausgerechnet an dem Tag, wenn alles stattfinden soll?

Das bedeutete für uns, dass wir die Regenvariante für das Projekt absichern mussten. Aber das war gar nicht so schwer. Schließlich gibt es in Neukloster hilfsbereite Menschen, die es uns ermöglichten, passende Unterkunften für unsere Stationen zu finden. Und unser Optimismus ließ sich nicht ermüden.

Mittwoch endete für uns gegen Mitternacht. Es blieben uns weniger als 5 Stunden Schlaf, bevor es am Donnerstag weiter gehen sollte.

Donnerstag. Wir wachten auf und ganz gespannt öffneten wir die Vorhänge an den Fenstern. Bewölkt. Feuchter Boden. Sollte es so düster bleiben? Ein erster Rückschlag. Geknickt fuhren wir zum Frühstück. Die Mädels haben zwischendurch noch Material auf dem Parcours verteilt, welches die Schüler auf ihrem Weg von Station zu Station finden sollten. Und dann kam der Regen. Na toll.

07:45 Uhr starteten wir das Projekt im Schulgebäude mit einer Redaktionssitzung. Die Stationsleiter richteten währenddessen die Stationen ein. Und auf einmal … Das kann man gar nicht glauben. Wird es etwa heiter? Was für eine Überraschung! Und was für ein Glück! Dann kann es ja endlich los gehen!

08:20 Uhr traf die erste Gruppe von Schülern an einer Station ein. Die Vorführungen liefen nahezu perfekt! An jeder der vier Stationen. Und die Schüler waren aufmerksam, engagiert und total begeistert von der Umsetztung. Und zeitlich waren wir so gut organisiert, dass wir sogar noch Puffer am Ende der Veranstaltung hatten. So konnten wir entspannt grillen und gemütlich beisammen sitzen. Wir bekamen noch Besuch von einer Redakteurin der Ostseezeitung Wismar.

13:15 Uhr war der Freezemob angesetzt. Mit einem Hupsignal sind die Schüler mit uns eingefroren. Ganze 2 Minuten hielten wir den Verkehr der Schulbusse auf. Ein zweites Hupgeräusch löste den Freezemob auf. Viele Schüler und Passanten waren über die Aktion erstaunt und sprachen uns anschließend darauf an. An dieser Stelle möchten wir sagen: es sieht so aus, als hätten wir unser Ziel erreicht!

“Könnt ihr nächstes Jahr wieder kommen?”, war die Reaktion der meisten Schüler. Andere meinten, dass der Projekttag schön war.

Nachdem wir die Schüler verabschiedet haben, vollendeten wir im Schulgebäude die Texte für die Europäische Schülerzeitung. Gegen 17:00 Uhr trafen wir dann auch wieder in Rostock ein.

Alles in Allem war der Projekttag für uns erfolgreich.

Es wird einen letzten Artikel geben …

Endlich es ist so weit, der Tag an dem unsere bunte Tonne aufgestellt wird, ist gekommen.

Gleich um 7:30 Uhr  haben wir uns mit der anderen Schülergruppe die Ergebnisse von gestern angeschaut. Alle waren einfach begeistert, niemand hat solche super schönen und kreativen Bilder erwartet.

……..Nun sollten die Fotocollagen gebastelt werden. Im Laufe der Tage sind sehr lustige und originelle Fotos entstanden, die nach unseren vorgegebenen Themen zusammengestellt werden mussten. Und schon wieder waren die Schüler sehr kreativ und ideenreich. Man kann dazu nicht viel sagen, die Bilder sprechen für sich……….

Um den Schülern noch ein Highlight zu bieten, entwickelten wir ein Umweltspiel. Sie sollten die von uns um den See herum versteckten Müllsachen finden und anschließend die dazu gehörigen Verrottungszeiten zuordnen.

Der große Moment…. Die Tonne wurde zusammengebaut und sollte gleich enthüllt werden. Die Schulleitung, alle Schüler und wir standen spannungsvoll draußen vor dem Schulhof ….Die Decke fiel runter und seht mal her.

Zum Abschluss gab es noch leckeren Kuchen. Bevor die Schüler in die Pfingstferien geschickt wurden, schauten wir uns die mit den Lehrern erstellten Plakate an, welche von denen gefertigt wurden, die jeweils nicht bei uns waren. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen.

Nun kommt der letzte Tag langsam zum Ende.

Unglaublich wie schnell die Durchführung vorbei ging. Wir haben unser Ziel erreicht und den Schülern unvergessliche Tage ermöglicht. Jeden Tag waren Spaß, Freude und Ehrgeiz mit dabei, das gemeinsame Frühstücken haben diese Emotionen verstärkt und die Kreativität gefördert.

Der Stress und der Aufwand haben sich gelohnt, denn alle haben das Projekt mit einem Lächeln im Gesicht verlassen…

Wir bedanken uns noch mal bei den Schülern, Schulleitung, Sponsoren, die unser Projekt unterstützt haben und natürlich bei unserem Projektbegleiter Stan, dass die Tage so reibungslos abgelaufen sind und wir alles super hinbekommen haben!!!

Gestern war unser großer Tag am Richard Wossidlo Gymnasium in Waren. Schon um 5 Uhr morgens machten wir uns auf dem Weg, voller Enthusiasmus und Anspannung was der Tag uns bringen wird. An der Schule angekommen, ging alles ganz schnell. Spielfeld aufbauen, Zutaten sortieren, Klasse kennenlernen, Gruppen auslosen und ab zum Spiel! Es gab Team Italien mit Tanita als Teambegleitung, Frankreich mit Martha, Griechenland wurde von Cynthia begleitet, die Türkei von Charlotte, Steffi begleitete Deutschland und Katja das Team Spanien. Anders als durch Spekulationen gefürchtet war die Klasse engagiert und die Teams unter sich sehr zielstrebig. Es gab keinen Spieler, der die Lust am Spiel verloren hat oder unmotiviert war. Ich würde sagen, wir haben sie ganz schön lieb gewonnen. Den kleinen Hagen, der schon in der 7. Klasse aus Überzeugung kein Fleisch isst und mit seinen Kumpels politische Witze reißt wie: “Warum hat Griechenland auch Team T-Shirts? Von Deutschland subventioniert, oder was?”, Leon, der durch sein breitgefächertes Wissen über Europa glänzte, Hannes, der trotz Knieverletztung der erste am Zutatentisch war, und die zarte Julia die uns die ganze Bandbreite ihres Organs beim Erraten einer Zeichnung hören ließ.

Griechenland beim Spielen

Unsere Klasse

Nachdem Europepoly beendet war, gab es eine Siegerehrung, bei der jeder Schüler ein kleines Präsent und eine Urkunde bekam. Die Sieger bekamen außerdem noch Aufzuchttöpfe für Kräuter. Erster wurden Deutschland und Frankreich, aber das hat die restlichen Teams keinesfalls demotiviert. Mit großen Körben voller, während des Spiels eingesammelten, Zutaten ging es zum Raussuchen der Rezepte und ab an den Herd. Frankreich wendete fleißig Crêpes, Italien “schnipperte” Zwiebeln und Möhren für eine leckere Bolognese, Spanien rang mit der richtigen Würze für ihren Reissalat, einen Zimtjoghurt rührte die Türkei zurecht, Griechenland schmeckte fleißig eine Gemüsesuppe ab und Deutschland machte sich  mit flinken Händen an das Schälen der Kartoffeln für den “Knullensalat”. Eine Küche voll mit 21 Schülern, die den Kochlöffel schwangen und später – ein Schlachtfeld. Darüber brauchte sich die Klasse aber keine Gedanken machen, die Aufräum- und Abwaschaktion übernahmen wir. Uns war es wichtig, dass die Kinder beim Kochen die  Konzentration auf die Zutaten legten, die sie alle zwischendurch probieren durften, um ein Gefühl für den Geschmack der Gewürze etc. zu bekommen.

"schnippern" =)

Am Ende entstand ein großes Büffet, das die Schüler selbst hergerichtet haben. Auch die Tische wurden von der Klasse selbst gedeckt. Von 6 Gerichten wurde nur von 3en etwas übrig gelassen. Dieses Ergebnis spricht für sich selbst.

Es wird sich auf das Büffet gestürzt!

Trotzdem wir den Tag für einen riesen Erfolg halten, haben wir die Schüler zum Schluss darum gebeten ihre Meinung über den Tag uns schriftlich-anonym zu geben. Diese Bewertung holen wir bei ihnen ab, wenn wir die Klasse noch einmal besuchen um ihnen das Kochbuch zu übergeben, an dem wir heute beginnen zu Arbeiten.

Ein lautes “Tschüüüüüüs” und viel Applaus beendeten den gelungenen Tag.

Spaß und Stimmung!

Ein Artikel über unser Projekt im Nordkurier

Hallo ihr Lieben,

wir schreiben den 14.06.2011. Es ist der letzte Tag, an dem wir wichtige Vorkehrungen für unser Projekt treffen können. Denn morgen geht es schon nach Neukloster.

Das bedeutet für uns: wir müssen klären, was wir bis jetzt erreicht haben und was wir in den letzten Stunden noch erledigen müssen. Dafür welzen wir das Feinkonzept hoch und runter, um Verbesserungen vornehmen zu können.

Außerdem haben wir heute gebastelt bis zum Umfallen. Damit unsere kleinen Journalisten auch zu hundert Prozent entertained werden, müssen wir ihnen ja schließlich auch etwas bieten. Und dafür haben wir Kleber, Schere und Papier herausgeholt und unser künstlerisches Potential voll ausgeschöpft.

Zusätzlich haben wir heute die Zeitung für die Schüler aus Neukloster zur Probe im Printzentrum ausgedruckt. Sie sieht schon ziemlich klasse aus und wir sind total gespannt auf das Endprodukt. Hoffentlich wird die Zeitung ihren Lesern genauso gut gefallen wie uns.

Jetzt kann es losgehen!

Mittlerweile haben wir mit dem Budget, welches uns das Förderprogramm Xenos zur Verfügung stellt, unsere möglichen Ausgaben kalkuliert. Kurz vor dem verlängerten Wochenende wollen wir alle nötigen Utensilien für die nächste Woche besorgen. Das heißt:

Wir gehen shoppen!

Und damit das nicht auf den letzten Drücker passiert, machen wir es heute. Am Freitag. Heute ist es übrigens sonnig. Also ist es ein perfekter Tag zum Einkaufen.

Aber das ist nicht die einzige Aufgabe, welcher wir heute nachgehen.

Das Feinkonzept wird immer noch aktualisiert, weil sich stets noch neue Details ergeben, die wir einfügen müssen. Zudem feilen wir an unserem Programm für die Station “Musik”.

Wir sind weiterhin kreativ und fotografieren und dokumentieren was das Zeug hält.

Der Projekttag rückt näher und die letzten Vorbereitungen werden getroffen. Dank unserer Sponsoren konnten wir ein Team-T-Shirt für jeden Schüler anfertigen lassen. Zum Kennenlernen werden wir am Vorabend ein gemütliches Grillfest veranstalten. Ein Dankeschön hierfür an Real,- und Glashäger!

Wir freuen uns auf ein tolles Projekt!

Lisa zeigt uns das Grobdesign des T-Shirts

Donnerstag, der 09.06.2011

Heute war ein Tag der reinen Organisation. Wir pausierten selten.

Anfangs griffen wir das Feinkonzept nochmal auf, um endgültig alle Unklarheiten zu besprechen. Der Fokus lag heute auf den elementaren Bestandteilen unseres Projektes, die für unsere Durchführung am kommenden Mittwoch von großer Bedeutung sind. Das schließt die Pressearbeit, die Absprache mit den Sponsoren und der Schule, das Verfassen der Blogtexte aber auch jegliche kreative Tätigkeit ein. Des Weiteren wurde ein “Europe Times”-Layout entworfen und das Rahmenprogramm wurde vervollständigt und abgerundet.

Außerdem haben wir verschiedene Zeitungsagenturen kontaktiert und sie über unser Projekt in Kenntnis gesetzt. Wir konnten auf diese Anfragen eine positive Resonanz verzeichnen.

Alles in Allem war es ein stressiger Tag und das wird auch ganz sicher nicht der Letzte gewesen sein.

Das Video:

Die Präsentation unseres Feinkonzeptes sollte 15 Minuten füllen. Nachdem das am Vortag entwickelte Video vorgeführt wurde, brachten Manja und Christopher den Zuschauern die genaue Planung des Projektes näher. Alles lief wie geplant.

Ein zentraler Kritikpunkt an dem Projekt ist die Gefahr eines zeitlichen Engpasses. Wir versuchen ihn durch eine exaktere Vorausplanung zu eleminieren.

Auch der Zusammenhang zwischen dem Freeze-Mob und der Zeitung stieß auf Kritik. Das Reizvolle an Europa ist die interkulturelle Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Nationen. Mit dem Freeze-Mob möchten wir die Gefahr darstellen, wenn dieser Zusammenhalt der Europäer bricht. Dabei sollen die jungen Journalisten der Schule in Neukloster den Freeze-Mob als Schlagzeile in ihre Schülerzeitung aufnehmen.

Die Präsentationen aller Gruppen waren aufschlussreich und danach verabschiedeten wir uns ins Wochenende.

Am Donnerstag, den 26.05.11, ging es zu unserem zukünftigen Durchführungsort nach Neukloster. In der Nähe von Wismar gibt es ein wundervolles Naturgebiet, das sich für unser Projekt ausgezeichnet eignet.

Die beiden Projektleiter stellten unser Projekt der Schulleitung vor, während der zweite Teil der Gruppe die Umgebung erkundete. Die ausreichenden Grünflächen, Wälder und Wiesen bieten eine perfekte Grundlage für ein erfolgreiches Projekt. Zudem stehen uns die Stadt- und Turnhalle von Neukloster als Ausweichmöglichkeiten bei ungünstiger Wetterlage zur Verfügung.

Als wir unseren Rundgang starteten, konnte sich jeder von uns schon ganz genaue Vorstellungen von unserem “großen Tag” machen. Wir waren uns sehr schnell einig, wo wir die Stationen aufbauen wollen.

Die Station “Sport” soll direkt auf dem Sportplatz der Schule aufgebaut werden. Wir haben verschiedene, kleine Übungen vorbereitet, mit denen unsere jungen Journalisten ihre Artikel gewinnen können.

Station "Sport"

Auf einer Lichtung in Mitten des dichten Waldes erfahren die Journalisten so Einiges über ausgewählte Themen zur Geschichte Europas. In einem naturbelassenen Umfeld schlüpfen zwei Stationsleiter in verschiedene Rollen historisch relevanter Charaktere.

Station "Geschichte"

Zwischen der Jugendscheune und dem Hochseilgarten errichten wir die Station “Musik”. Hier bringen wir unseren Teilnehmern Europa in seiner musischen Gestalt näher.

Station "Musik"

Die vierte Station zeigt, dass ein Kontinent nur mit einem organisierten politischen System funktioniert. Doch in jeder noch so gut strukturierten Regierungsform können Probleme auftreten. Diese stellen wir am Standort “Politik” in den Örtlichkeiten der Regionalen Schule dar.

Station "Politik"

Im Anschluss der Besichtigung bekamen wir dann auch endlich von der Schulleitung das endgültige Einverständnis. Erleichtert und hoch motiviert für die anstehende Präsentation am Freitag fuhren wir wieder zurück nach Rostock.

Heute war unser erster Durchführungstag!

Wir waren alle etwas aufgeregt, wie die ganze Sache so abläuft, ob die Farben reichen, das Frühstück genug ist und vor allem ob die Schüler gute Ideen haben und wir das alles gut schaffen.

Aber was soll ich sagen. WAHNSINN!

Hier erstmal die Tonne/ unser Denkmal wie es vorher aussah:

Sie brauchte natürlich einen ersten Anstrich, deswegen wurde sie erstmal weiß grundiert und dann konnten sich die Schüler auslassen. Vorgegeben waren lediglich diese Überthemen:

Europa hat Fieber

Wir sind Europa

MV- dein Stück Natur- dein Stück Europa

Europa strahlt von innen

Und nun waren die Schüler gefragt… und seht her:

Also unser Denkmal wird richtig gut. Die Bilder sind echt der Wahnsinn geworden. Aber es wird nicht viel verraten, denn morgen kommen mehr Bilder, wenn die Einzelteile wieder zusammengebaut sind.

Nun verabschieden sich die Schüler und wir uns von euch und sagen bis morgen am Durchführungstag 2

Gruppe 4:

Gruppe 3:

Gruppe 2:

Gruppe 1

Heute ist unser Vorbereitungstag mit den 7. Klassen der Satower Schule.

Beide Klassen bekamen zwei Gruppenbegleiter und wurde mit einem netten Kennenlernspiel und einem Quiz auf die folgenden Tage mit uns vorbereitet.

Man wickle sich so viele Klopapierstücke wie du magst von der Rolle…..

…und erzähle dann den anderen so viele Sätze über dich, wie du Klopapierstücken vor dir liegen hast.

Danach dann das Quiz:

Am Nachmittag wurden dann die Quizergebnisse ausgewertet und es gab schon die ersten super Punke für die Gruppen. Mensch, mensch… Schlaue Schüler haben wir da erwischt. Davon gibts von uns einen Daumen nach oben :-D

Aber das Müllmonster darf natürlich auch nicht fehlen an diesem Tag….

Das Müllmonster lässt euch liebe Grüße da, denn nun heißt es auf gehts zum Durchführungstag 1!!!!!!!!

Die zweite EWE Woche ist fast geschafft und es ist erstaunlich, wie schnell doch die Zeit vergeht, wenn man gemeinsam die Köpfe rauchen lässt.

Nachdem die Woche schleppend anfing und wir gefühlte 1000 Schulen angerufen haben, um sie von unserer Idee zu überzeugen, haben wir nun die Perfekte gefunden. Als dann auch noch die Zusage des Graffiti-Künstlers kam, strömte die positive Gruppenenergie der letzten Woche wieder und weitere Ideen für das Feinkonzept sprudelten nur so aus uns heraus.

Das Highlight der Woche war dann natürlich der Besuch unserer Partnerschule auf Poel. Die frische Ostseeluft brachte neue Inspirationen, die wir gar nicht abwarten konnten, in die Tat umzusetzen.

Die Planungen und Kalkulationen haben nun genaue Formen angenommen und wir freuen uns heute unser verbessertes Konzept präsentieren zu können.

Das Team „Buntes Europa auf grauen Mauern“

Hallo liebe Freunde der ERLEBNIS. WELT. EUROPA,

die zweite Projektwoche neigt sich langsam dem Ende und unser Projekt nimmt immer mehr Farbe und Gestalt an. Seit Dienstag freuen wir uns über die feste Zusage des Eldenburg Gymnasiums in Lübz. Wir gestalten unsere Projektidee mit zwei 10. Klassen – insgesamt mit 54 Schülern.

Die fleißige Sponsorensuche ergab auch erste Erfolge. Für unseren Höhepunkt des Projektes – dem Anpflanzen des Apfelbaumes – ist schon gesorgt. Garten- und Landschaftsbau „Grüner Service“ in Rom sponsert uns einen 2 m großen Baum. Den Beton für die Handabdrücke der Schüler bekommen wir von „Elde-Beton“ in Plau kostenlos. Von „Hansano“ bekommen wir Schokomilch und von der Landbäckerei „Lutz Blum“ Brötchen und Kuchen gestellt.

Ein großes Dankeschön an unsere Sponsoren!

Nachdem unsere Präsentation des Grobkonzeptes in der ersten Projektwoche aufgrund von technischen Problemen nicht ganz nach Plan verlief, haben wir hier noch die eingeplanten Fotos zur Veranschaulichung.

Heike mit schwerer "Prejudicaditis"

Heike in therapeutischer Behandlung

Unser Prototyp

Unsere Idee lautet: Vorurteile entdecken, vergraben und neue Hoffnungen für ein besseres Europa pflanzen.

Ein Projekt von Jugendlichen für Jugendliche!

Das heißt im Klartext: Wir wollen den Schülern bewusst machen, dass sie ein Teil von Europa sind und dass jeder Einzelne von ihnen wirklich etwas bewirken kann. Aber nicht auf gewöhnliche Art und Weise.

Zunächst werden wir in großer Gruppe einen persönlichen Bezug zu Europa herstellen, um dann in Kleingruppen durch Gespräche über Auslandserfahrungen unseren Vorurteilen zu begegnen. Danach wollen wir herausfinden, welche Vorurteile die Schüler überhaupt haben, um dann darüber zu sprechen, wie diese entstehen und ob bzw. wie man sie überwinden kann. Wir konfrontieren sie auch mit Vorurteilen über Deutsche, die wir Studenten durch unsere Auslandserfahrungen bisher zu spüren bekommen haben.

Um zukünftig einen anderen Umgang mit Vorurteilen zu schaffen und zu fördern, treten wir auch in Aktion mit den Schülern. Wir formulieren Wünsche für ein besseres Europa und lassen die Vorurteile ein stück weit hinter uns. Symbolisch werden wir diese unter Betonsteine vergraben, in denen die Handabdrücke der Schüler verewigt sind. Diese Steine formen einen Europastern, der die Verbundenheit und Einheit Europas wiederspiegelt, trotz der vielen Unterschiede die es zwischen uns gibt. Als Zeichen für einen neuen, nachhaltig besseren Umgang mit unseren Mitmenschen und besonders mit Vorurteilen pflanzen wir als Finale einen Baum, an den all unsere Wünsche und Hoffnungen für ein besseres Zusammenleben in Europa angehängt werden, die wir zuvor in den gemeinsamen Gesprächen formuliert haben.

Grafik unseres (Um-)denkmals aus der Vogelperspektive

Wir wollen Europa durch Kreativität und nachhaltige Aktionen ein Stück lebenswerter machen und wir sind davon überzeugt, dass wir das auch schaffen, denn:

„Unsere Hände bewegen Europa!“


Hier einen Einblick in unsere Projektarbeit, Woche 2:

Gruppenbesprechung

Lisa & Jenny

Andrea & Steffi & Friederike

Weitere Fotos und Infos über unser Team und die Sponsoren sind nun auch auf unserer Facebook-Seite online zu bestaunen!!!

http://www.facebook.com/UnsereHaendeBewegenEuropa

Am Montag wurde uns erklärt, wie man mit Hilfe der SWOT-Analyse sein eigenes Konzept mit Hilfe Fremder überarbeiten kann. Da man hier nicht voreingenommen von den Vorschlägen des eigenen Teams ist, ist eine Bewertung einfacher und kritische Punkte werden sofort erkannt. Mit Hilfe von bereits bekannten Stärken innerhalb des Teams und Möglichkeiten, die die Umstände mit sich bringen, sollen hier Schwächen der Gruppe bzw. Risiken beseitigt werden. Diese Faktoren werden aufgeführt und Lösungsvorschläge werden von Außenstehenden gegeben. Am Montag wurden wir theoretisch auf diese Aufgabe vorbereitet, um am Folgetag unsere Auswertungen des Konzeptes der Gruppe 3 vorzustellen. Im Endeffekt wurden jedoch kaum Änderungen an unserem Projekt vorgenommen.

Anschließend wurden am Dienstag die Aufgaben für die Vorbereitung und Projektdurchführung verteilt.

In Vorbereitung der Präsentation am Freitag haben alle Beteiligten die Arbeiten am Feinkonzept aufgenommen.

Am Mittwoch beendeten wir das Feinkonzept, indem jeder einzelne Schritt des Projekttages zu Papier gebracht wurde. Das beinhaltet: Jede einzelne Frage die gestellt wird, jeder Weg der gegangen wird und jede Rolle, die von jeder einzelnen Person übernommen wird. Außerdem wurde in Vorbereitung zum Tag der Vorstellung unserer detaillierten Idee eine Power-Point-Präsentation entworfen. Im Anschluss gab Marko ein sehr lehrreiches Seminar über das Thema: Presse und Pressemitteilungen.

Noch eine letzte Probe und dann geht es ans „Eingemachte“…

Viel Spaß:

Anschließend haben wir das Grobkonzept erstellt.

Es ist unglaublich!

Wir finden wirklich so viele nette und hilfsbereite Menschen, die uns mit unserem Projekt unterstützen und auch selber dabei sein möchten. Jetzt schon wollen wir Ihnen danken.

Tischlerei Schimmelpfennig aus Satow

für den Bau der Tonne

Mosterei Satow

für 10l vom leckersten Saft für die Schüler

Sky

für 1 Kasten Cola & 1 Kasten Sprite

Max Bahr

Farben und Utensilien mit einem sehr großen Rabatt

Natürlich werden immer neue Partner dazu kommen und ich kann Ihnen allen versprechen, dass dies nicht unsere einzige Danksagung bleiben wird, denn wir sind Ihnen sehr dankbar, dass Sie uns unterstützen.

Dank Ihnen wird dieses Projekt noch besser werden.

Liebe Grüße

Gruppe 5 des EWE- Projektes

Mittwoch und Donnerstag haben wir intensiv an unserem Grobkonzept gearbeitet. Im Vordergrund stand hauptsächlich die Präsentation unserer Idee. Jeder präsentierte seine Vorschläge und die daraus entstandene Konzeptidee, die sich mit Hilfe der MOSE-Technik entwickelte. Somit verwandelten sich die düsteren Zuweisungen der Kriterien (M-enschen, O-rte, S-achen, E-reignisse) in helle, fröhliche und besonders ereignisreiche Ideen. Nach langen Überlegungen ist es uns dann tatsächlich gelungen, aus jedem Vorschlag einen Teil zu entnehmen und ein spannendes Gesamtkonzept zu entwickeln.

„UNGLAUBLICH… Das mit der MOSE-Technik funktioniert ja wirklich“, staunten die alle Gruppenmitglieder.

Es wurden 2 Teams zusammengestellt. Die erste Gruppe sollte das grobe Konzept des Projekts entwerfen während die Zweite für die Organisation zuständig war.

Sofort wurden die Arbeiten an der Präsentation begonnen, die unser grobes Konzept wiederspiegeln sollte. Schritt für Schritt entwickelte sich, schon beinahe EXPLOSIONSARTIG, eine Idee nach der Anderen,  sodass man bei einer so hohen Vielfalt von Vorschlägen kaum sein eigenes Wort verstand. Schnell wurde die Power-Point-Präsentation erstellt, die allerdings nur den Hintergrund des Geschehens schmückt, denn in den Hauptrollen rücken alle Beteiligten über eine schauspielerische Darbietung in den Vordergrund.

Noch am selben Tag wurden die ersten Proben der Präsentation zum Thema „Europe Times“ angesetzt. Noch waren die einen oder anderen Mängel zu erkenne, wurden aber jedoch schnell beseitigt.

Zusammengefasst soll die Präsentation den Akt unserer Ideenfindung widerspiegeln, indem „Step-by-step“ unsere Gedankengänge dargeboten werden.

Unser endgültiges Grobkonzept baut sich wie folgt auf:

Alle Beteiligten (Realschüler einer 7. Klasse) bewegen sich auf einem News-Parcours, wobei sie die Rolle von Journalisten übernehmen. Sie sammeln wichtige und interessante Informationen, die sie sich teilweise aktiv erarbeiten müssen. Diese Informationen befassen sich mit europäischen Themen, wie z.B. Musik, Sport, Königshäuser und Politik. Als Highlight des Tages wird ein Freeze-Mob durchgeführt. Das Ziel ist es eine Schülerzeitung zu erstellen.

Und wenn uns die Reinigungskräfte des Hauses nicht gezeigt hätten wie spät es bereits war, hätten wir noch bis spät in die Nacht weitergeprobt… Doch glücklicherweise folgt auf einem Mittwoch ja bekanntlich der Donnerstag… :-)

… Donnerstag früh: KEINE ZEIT ZUM MÜDE SEIN!!!

Erst Probe…Korrektur…Zweite Probe…Szenenänderung…Dritte Probe…Ton und Hintergrund anpassen…Vierte Probe…Ton und Videos schneiden…Fünfte Probe…

In einem rasanten Arbeitstempo entwickelte sich eine einfache Präsentation zu einem schauspielerischen Meisterwerk. Doch immer wieder kam es zu Fehlern und Problemen bei der Technik. Im Anschluss blieb nicht mehr viel Zeit für Korrekturen, denn unser Termin bei den Kosmetikern der EWS war um 12:00 Uhr fällig…

KOSMETIK? Jeder wird sich wahrscheinlich denken: Was hat das denn bitte mit der Erlebnis Welt Europa oder mit Europe-Times zu tun?

Ohne genau zu erklären, was dort geschah:

Ja, jeder Einzelne von uns hat sich die Farben eines europäischen Landes seiner Wahl auf das Gesicht malen lassen, um sich im Anschluss sinnbildlich für den Zusammenhalt Europas fotografieren zu lassen.

Schon im Voraus suchten wir nach der passenden Location, um ein perfektes Foto entstehen zu lassen. Die Fahrt zu den geplanten Orten erwies sich als „große“ Hürde, da bei 12 Personen definitiv zu wenig Platz in 2 Autos ist. Und da wir auch hier keine kostbare Zeit dafür verschwenden wollen, 2-mal zu fahren, verfrachteten sich die 2 überflüssigen Fahrgäste bereitwillig in den Kofferräumen der Fahrzeuge. Los ging die wilde Fahrt. …Und bloß nicht schwitzen oder im Gesicht kratzen. Immerhin steckt hinter diesem Make-Up eine Menge Arbeit.

An dieser Stelle danken wir noch einmal den Kosmetikern der EWS für ihre Zeit und ihre Großzügigkeit, uns an ihrem künstlerischen und kosmetischen Talent teilhaben zu lassen.

An der Location angekommen, sind dann hervorragende  Bilder entstanden…

BREAKING NEWS:

Soeben haben wir sowohl die Zusage eines Künstlers (Sprayer) bekommen als auch die Zusage der Regionalen Schule auf Poel (Prof. Dr. H. C. Hans Lembke Regionale Schule). Es geht aufwärts!

Die 2. Woche begann mit Höhen und Tiefen.  Es gab lange Diskussionen über den Tagesablauf, das Spielfeld und die Umsetzung. Wir haben unser Konzept auseinandergepflückt, es überarbeitet und wieder zusammen gesetzt.

mit Herz und T-Shirt dabei

Auch die Suche nach einer geeigneten Schule brachte viele Probleme mit sich. Doch nach vielen nervenaufreibenden Telefonaten konnten wir einen großen Erfolg verbuch: wir haben eine Schule!

Richard-Wossidlow-Gymnasium Waren/Müritz

Jetzt geht es an das Feintuning des Spiel. Für die nächsten Tage haben wir noch so einiges auf unserer To-Do-Liste zu stehen!

Also, weiter gehts ….


Am letzten Tag unserer ersten EWE Woche war es dann soweit, am 06.05.2011 durften alle Gruppen ihr Projekt vorstellen. Die Neugier war deutlich spürbar, die Anspannung ebenfalls, jede Gruppe wollte eine überzeugende Arbeit abliefern und zeigen „Guckt her, WIR haben die beste Idee!“.

Christoph

Christoph

Untereinander haben wir Gruppen uns darauf geeinigt, dass die Präsentationen umgekehrt der Gruppennummern vorgetragen werden. Wir als Gruppe 1 waren somit der Abschluss alle des Tages.
Unsere ganze WCrew war ist nach wie vor hundertprozentig von dem Projekt überzeugt und genau so wollten wir auftreten. Den morgen verbrachten wir damit den Ablauf unserer Präsentation zu planen, einzustudieren und daran zu schleifen. Ganze 4 Stunden hatten wir dafür Zeit – Zeit, die schneller verging als gedacht, doch bis zur Generalprobe kannte jeder seinen Part und freute sich auf das große Finale.

Gruppe 1

Gruppe 1

Eine Gruppe nach der anderen stellte ihre Idee vor, zum Teil sehr lustige und kreative Vorstellungen. Leider schlich sich bei der einen und anderen Gruppe auch der technische Fehlerteufel ein, was aber die Idee in keinesfalls schmälerte. Alle samt waren prima.
Dann waren wir an der Reihe, während Pfiffi vor Aufregung lieber im Gruppen-Raum blieb, waren die restlichen 11 Gruppenmitglieder, rund um Begleiter Mark, on stage.
Dort wurde ziemlich kess und prägnant das wiedergegeben, was wir mit unserer Schule vorhaben.
Unsere Hauptcharaktere Pazo und Vessa werden Ihre Reise durch Europa auf den Toilettenwänden der auserwählten Schule verewigen, gemeinsam mit Schülern und Künstlern werden langweilige Klos zu einem bunten Ort, so unser Hauptziel.
In der kommenden Woche wird hart daran gearbeitet, die geeignete Schule für unser K(l)onzept zu finden, mit hilfreicher Unterstützung von Antenne MV.
Sobald es Neuigkeiten diesbezüglich gibt, werden wir über diesen Blog darüber berichten.

Wir kommen mit der Suche einer Partnerschule gut voran. Zusagen sind eingegangen und jetzt geht es an die Entscheidung. Wir freuen uns super auf die nächste Projektwoche und die ersten Proberunden unseres Spiels.

Obwohl diese Woche keine offizielle Projektwoche ist, sind wir angestrengt dabei unsere kulinarische Reise auf die Beine zu stellen. Wir haben uns zur Aufgabe gemacht den Schülern unserer Partnerschule die Köstlichkeiten Europas spielerisch näher zu bringen. Unser Spiel wird lebensgroß und interaktiv. Dafür suchen wir diese Woche eine geeignete Schule. Des weiteren tüffteln wir an Aussehen des Spielfeldes und vieles mehr. Wir werden euch auf dem Laufenden halten.

Wir, das sind Lisa D., Lisa H., Alex, Julia, Jule M., Jule B., Kim, Marie, Jan, Christoph G. und Christoph K. sowie unser Gruppenbegleiter Mark, bilden die Gruppe 1. Dabei darf man Pfiffi nicht vergessen, der sich zu unserem Maskottchen mauserte.

WCrew

WCrew

Der erste Tag war geprägt vom Kennenlernen untereinander mit Hilfe verschiedensten Workshops. Alle waren sehr aufgeschlossen und keiner hielt sich zurück – wir hatten gleich alle das Gefühl, dass sich hier wirklich eine tolle Gruppe zusammengefunden hat bzw. zusammengestellt wurde.
Innerhalb der Gruppe wird sich ergänzt, Ideen werden weiter gesponnen und es sprudelt nicht nur aus Mark wie aus Wasserfällen, eine Idee wird von der nächsten gejagt. Auch merkt man jedem Einzelnen an, dass man bedacht darauf ist, rücksichtsvoll miteinander umzugehen.

Flashmob Herrenklo

Flashmob Herrenklo

Die einzelnen Kreativmethoden wurden voller Tatendrang aufgenommen und es entstand eine Art „Raucherstimmung“ die auch Nichtraucher infizierte und inspirierte. Wie sollte es anders sein, kam uns eine Idee, DIE IDEE, beim rumalbern. Zwar gab es etliche Folgeideen, doch am Ende siegte das Herz, das die eine erste IDEE längst aufgenommen hatte – bei jedem von uns.

Auch wenn Pfiffi ab und an für Unruhe sorgt, weiß jeder was er zu tun hat und arbeitet auch heute, am 4ten Tag, voller Elan an seiner Aufgabe – mit dem großen Ziel, morgen bei der Präsentation den Knaller, die IDEE, allen mitzuteilen.

Die Damen probieren sich aus

Die Damen probieren sich aus

Wir haben heute noch viel vor, eine Menge Aufgabe warten noch auf uns und darum werdet ihr erst am Freitag wieder von uns hören.

Pfiffi´s Herrchen

Tag 1: Eröffnungsveranstaltung, Kennenlernen, Workshop

Alle saßen gespannt in der Aula und keiner wusste was in den nächsten Wochen kommt. Wir waren natürlich alle neugierig wie die Gruppen zusammengestellt sind. Als dann die Namen der Gruppe 5 aufgerufen wurden, wussten wir endlich mit wem wir unsere Zeit in den nächsten Wochen verbringen werden.

Gruppe 5 hat sich gefunden ;-) jung, dynamisch und voll motiviert. Aber erstmal stellen wir uns vor. Fangen wir an mit unserem Gruppenbegleiter Stan, die Teamleitung Marc und Mareike und die arbeitslustigen Antje, Lisa, Benni, Caroline,Carrie,Henrike,Theresa,Maria,Oksana.

Der Workshop, von Papierturm bauen, Film synchronisieren, Rap schreiben,Karten spielen bis hin zu Vertrauensspielchen war sehr amüsant. Man muss schon staunen, auf welche Ideen man bei einem Rap bzw. bei der Synchronisation eines Filmes kommt. Aber noch besser war zu sehen, was die anderen Gruppen draus gemacht haben. Kurz nach 16 Uhr war der Tag dann zu Ende und alle gingen voller Erwartung auf Tag 2 nach Hause.

Unser Rap:

Europa, Europa – aufgewacht, aufgepasst

Freiheit erleben und alle mitgemacht.

Wir starten im Norden, denn da kann man snowboarden.

In Amsterdam einen rauchen, denn das kann jeder gebrauchen.

Wie wär´s mit englischem Tee, ab nach Spanien Olé.

Frösche in Nizza, in Rom gibt es Pizza.

Karneval in Cologne, dann sind wir back home.

Europa, Europa – aufgewacht, aufgepasst

Freiheit erleben und alle mitgemacht.

Tag 2: Ideenfindung durch unsere 1. Tagesaufgabe

Die Tagesaufgabe bestand darin mit Kreativtechniken herauszufinden, welchen Leitsatz wir für uns finden können, wie wir Europa noch lebenswerter machen können. Mann, haben da die Köpfe geraucht. Die Ideen sprudelten aus uns heraus. Tja nun war die ganze Tafel voller Ideen. Und jetzt? FILTERN! Was kann man wirklich machen, was wird wieder verworfen. Nächste Kreativmethode wird gestartet. Ja, der Ideenhaufen verfeinert sich und langsam lässt sich ein Bild erahnen. Dann schauten wir auf die Uhr und dachten bald ist Feierabend… Aber da haben wir nicht damit gerechnet, dass Stan noch eine Hausaufgabe für uns hatte :-) Aber alles kein Problem. Eine 5-minütige Präsentation von jedem zu morgen. Kriegen wir hin. Und dann war doch schon Tag 2 geschafft.

Tag 3 mit 2. Tagesaufgabe

8:00 Uhr – was haben wir nochmal gestern alles gemacht? In geselliger Runde lassen wir gestern nochmal an uns vorbei ziehen und fassen kurz zusammen, wo wir eigentlich stehen im Moment. Aber eigentlich haben alle nur eines im Kopf:  die Präsentationen. Mareike ist die mutigste und fängt auch gleich mal an. Zwischendurch kam dann auch Frau Politz vorbei und hörte sich unsere Präsentationen und die Ausarbeitung von den Ideen an. Leicht überrascht aber voller Hoffnung verließ sie dann den Raum und es hieß für uns wieder neue Ideen aus den Vorträgen filtern und zusammentragen. Das war geschafft. Mensch, das sieht ganz gut aus, und langsam kann sich jeder vorstellen, wie unser Projekt aussehen soll. Nun kam die 2. Tagesaufgabe. Eine 7.-10. Klasse aus MV soll es sein, 1 Vorbereitungstag, 1 Hauptaktionstag. UND!!! Am Freitag eine 15 Minuten lange Präsentation vor allen anderen Gruppen. OHA. Kriegen wir hin, nun muss das Grobkonzept geschrieben werden, die Präsentation muss vorbereitet werden und überhaupt muss alles andere drum herum zusammengefasst werden. Viel viel Arbeit. Aber die einzelnen Sachen waren schnell verteilt und so gings nach Hause und es wird fleißig geschrieben, sich künstlerisch betätigt und viel viel nachgedacht und geplant. Auf zu Tag 4….

Tag 4

Es geht in die heiße Phase. Alle Ideen müssen ausformuliert werden und bis zum Ende durchdacht sein. Zu morgen muss das Grobkonzept stehen und in einer Präsentation den anderen Gruppen gezeigt werden, was wir nun machen wollen. Man sind wir gespannt auf die anderen Präsentationen. Der Tag war heute wirklich voller Arbeit, Präsentationen erstellen, künstlerische Arbeiten mussten vollbracht werden und natürlich das Wichtigste: wie bringen wir unsere Idee an die anderen Gruppen und die Zuschauer und überzeugen diese von unserer Idee? Aber wir wären ja nicht Gruppe 5 wenn uns da nicht gleich was eingefallen wäre ;-) also Texte geschrieben, einstudiert und geübt… Klasse Sache und ein Tag voller Spaß und Heiterkeit…. und eine riesen Überraschung haben wir auch noch gehabt… aber das Geheimnis kann ich leider noch nicht lüften… ihr werdet es ja morgen sehen ;-) So heute wird nicht zu lange geschrieben, denn es ist noch viel Arbeit, die zu Hause auf uns wartet. Für morgen müssen wir super vorbereitet sein… Also bis morgen ;-) Ach so, was ich vergessen habe… Fotos vom Fotoshooting im Stadthafen folgen unten…

Tag 5

So Tag 5 ist auch geschafft. Heute mussten die letzten Proben gemacht werden, nochmal alles durchgehen und dann hoffen, dass alles bei der Präsentation klappt. Wahnsinnig gespannt waren wir auf die anderen Präsentationen. Aber schön schön schön… Sind doch ganz gute Sachen dabei gewesen…. Aber Hut ab vor unserer Gruppe und ein großes Dankeschön, hat doch alles, bis auf den kleinen Patzer am Anfang mit der Technik – den wahrscheinlich kaum einer bemerkt hat – gut geklappt. Wahnsinn, die erste Woche ist schon wieder vorbei und der Aufgabenzettel wird immer, immer länger. Aber es war eine super Woche, wir haben viel geschafft und die Stimmung war immer super. Danke an alle Teammitglieder. Nun kann man ja auch endlich ein paar Bilder unserer Idee veröffentlichen ;-) also freut euch, gleich könnt ihr lustige, durchgeknallte Bilder anschauen. :-D :-D :-D Jetzt ist aber erstmal Wochenende und wir haben Zeit um Neues zu planen. Natürlich kommen immer weitere News, auch wenn jetzt erstmal zwei Wochen Projektpause offiziell ist. Hinter den Kulissen geht alles weiter…

Bis dahin

Team 5

Hallo ihr Lieben!

WIR SIND WIEDER DA!

Nun ist mittlerweile Dienstag, 24.04.2011. Es ist die zweite EWE-Woche.

Am Montag haben wir mit Stan und Christian den ganzen Tag in der Aula verbracht und ganz viel über die SWOT- Analyse erfahren, die Stärken, Schwächen und die daraus gegebenen Chancen sowie Risiken zeigt. Mensch, Mensch, Mensch… ganz schön schwierig ab und zu, aber wir haben uns ganz gut durchgekämpft… Dann haben wir nochmal alle unser Konzept vor den anderen Gruppen vorgestellt und dann gings erst so richtig los. Jetzt wurde die SWOT-Analyse auf eine andere Gruppe und ihr Konzept angewandt. Man hat selber viele informative Punkte erfahren, über die man nachdenken muss, die einem selber vielleicht gar nicht so eingefallen sind oder die die anderen Gruppen einfach mit anderen Augen gesehen haben. Schön… also heißt es: Dienstag wird es ausgewertet und gesehen, was draus gemacht werden kann…

Nun aber endlich zum heutigen Tage: Also es ist Dienstag.

Gestartet haben wir mit einem schönen Frühstück, alle haben was mitgebracht und freuten sich auf die ganzen Leckerein;-). Als das Frühstück dann vorbei war, ging es darum, die Ideen der anderen Gruppe zu unserem Konzept zu überdenken und vielleicht etwas daraus zu machen und mitzunehmen. …. …. …. ja und nun? Was haben wir im Endeffekt gemacht???? Unser Konzept nochmal in einem gewissen Punkt umgeschmissen. Wir bemalen jetzt nicht mehr viele einzelne Mülltonnen.

NEIN!!!! Es wird eine RIESIGE Mülltonne. Klasse Sache! Auf jeden Fall hat sich ein Großteil der Gruppe noch weiter Gedanken über alles gemacht und Stan, Caroline und Theresa haben sich auf den Weg nach Satow gemacht, denn dort ist die Schule, die wir ausgewählt haben.

Hier seht ihr das Schulgebäude.Schön, oder? also das ist nur eine Ansicht. Aber es ist wirklich eine sehr schöne Schule mit einer sehr netten Schulleitung.

Natürlich ging nicht alles so reibungslos, wie wir uns das gewünscht hatten, aber wir haben doch alles mir den Durchführungstagen geklärt bekommen.

UND DANN DIE RIESEN ÜBERRASCHUNG

Benni hat mit einem Tischlermeister, Herrn Schimmelpfennig, der Region gesprochen zwecks unserer überdimensionalen Mülltonne. Wir dürfen uns am Mittwoch bei ihm vorstellen und er würde uns helfen. Ja super… und dann werden gleich noch andere umliegende Geschäfte besucht, vielleicht bekommen wir ja noch mehr Partner, die uns helfen wollen. Nun muss aber das Konzept noch fertig gemacht werden für unseren hilfsbereiten Tischler und noch mehr für morgen vorbereitet werden. Also…

Morgen gibt es den nächsten Bericht. Jetzt wird mit voller Kraft gearbeitet. Die Zeit rennt.

Bis morgen ;-)

Mittwoch 25.05.2011

Wahnsinn. Der Tag steckte voller Überraschungen und vieler positiver Nachrichten. Wie schon gestern geschrieben, hatten wir heute einen Termin bei der Tischlerei. Wir haben ihm unser Konzept vorgestellt, tja und was soll ich sagen… Herr Schimmelpfennig baut uns die Tonne aus Holz, mit echten Rädern, so dass sie aussieht wie eine echte Mülltonne eben. Und in unser Budget passt das alles super rein, da wir das Material bezahlen müssen und für den Rest ist Herr Schimmelpfennig da, weil er uns mit dem Projekt an der Satower Schule unterstützen will. Da waren wir aber froh. Dann ging es noch weiter an die Schule, die Infobriefe für die Eltern abgeben, danach Besuch bei der Satower Mosterei. Und was soll man sagen: 10 Liter Saft haben wir bekommen. Der Sky-Markt in Satow unterstützt uns auch mit Getränken und wahrscheinlich kommen noch Bäcker und Fleischer aus Satow dazu, dass wir die Schüler an unseren beiden Durchführungstagen schön verpflegen können.

Zurück in Rostock gab es die konkrete Aufgabenverteilung was noch unbedingt bis morgen fertig sein muss, Lisa und Carrie hatten eine Vorlesung für Pressetexte und alle anderen planten genau die Tage durch und machten Listen, was alles gebraucht wird und so. Noch ganz schön viel Arbeit.

Wir brauchten aber natürlich noch ein neues Gruppenfoto passend zu unserem neuen Konzept.

Klasse, oder? So muss man sich fühlen, wie es ist neben einer 2,50m hohen Tonne zu stehen ;-)

Aber nun heute erstmal wieder genug, denn es wartet noch viel, was bearbeitet werden muss.

Morgen gehts weiter :-D !!!

Unser Projektthema haben wir mit den gleichen Kreativtechniken gesucht wie die anderen Teams und hatten ziemlich schnell eine grobe Idee. Heute nahm das ganze genauere Züge an und wurde dadurch Komplexer. Um dabei nicht die Übersicht zu verlieren wählten wir zwei Gruppenleiter und verteilten die Aufgaben untereinander.

Wir starten jetzt damit eine gute Präsentation für Freitag auf die Beine zu stellen.

EWE - Gruppenfoto Team 3

Erste Schritte

Am zweiten Tag begann nun die eigentliche Arbeit am Projekt, nachdem wir uns gestern so ausgiebig kennenlernen konnten. Ein Frühstück in der Gruppe stellte die Ruhe vor dem Sturm dar. Danach ging es sofort los mit der Ideenfindung. Die erste Kreativtechnik fand ihre Anwendung. Mit Hilfe von 6-5-3 kamen wir recht schnell auf zwei Grundideen und beschäftigten uns im weiteren Arbeitsprozess mit einer der beiden näher. Die so genannte MOSE-Technik stand nun auf dem Programm. Wir trugen Menschen, Orte, Sachen und Ereignisse, die möglicherweise Teil des Projektes werden, zusammen. Abschließend bekam jeder einerKarte pro Kategorie, um daraus ein Konzept zu entwickeln, bestehend aus Headline, Slogan, allen gegebenen Begriffen, Idee, Umsetzung, Kostenvoranschlag und Visualisierung. Genau das ist auch der Grund dafür, dass der heutige Erlebnisbericht so kurz ist, denn wir wollen morgen noch alle mit unserer Konzept-Präsentation begeistern.

Mit gemischten Gefühlen starteten wir in den ersten Projekttag der „Erlebnis.Welt.Europa“. Einerseits dachten wir: „Geil, Projektwoche!“, andererseits hatten wir schon Angst davor, nicht mit unserer Gruppe klar zu kommen.

Dann war es soweit, der lang ersehnte Kick-Off kam und die Ernüchterung folgte. Wir wussten immer noch nicht, was wir nun genau machen würden. Dieses Geheimnis wurde vorerst nicht gelüftet, wohl aber erfuhren wir, in welche Gruppe wir kamen. Es herrschte weiterhin Unklarheit, also trotteten wir unsicher unserem Teamer Christian hinterher. Im Raum angekommen, folgte was kommen musste: Ein Kennenlern-Spiel. Schon hierbei war uns bewusst, dass wir ein gutes Team sein könnten. Unsere erste Tagesaufgabe bestand darin, einen Rap über Europa zu schreiben. Und wir dachten nur: WHAT? Nach einer langen unkreativen Phase, teilte uns Christian mit, wir hätten nur noch 10min Zeit. Und schon sprudelte es aus uns heraus:

Spanien, Portugal, Irland und Griechenland sind dafür bekannt:

Bekommen Geld aus anderer Hand.

Sarkozy und Angie, die beiden Bosse,

sind die Hauptdarsteller der Europaposse.

Jeder Schuss ein Treffer,

nur Ribéry kann‘s besser.

Oettinger: „Ei dono“, Berlusconi und Co:

Das ist die Riesenparty im Bunga-Bunga-Style.

Wir sagen euch: „Europa ist GEIL!“

Aber unsere kritische Haltung behielten wir nicht den ganzen Tag. Fröhlich starteten wir ein uns unbekanntes Kartenspiel mit Thilo. Doch schon seine zweite Anweisung: „Reden verboten!“ versetzte unserer Stimmung einen Dämpfer. Mehr oder weniger erfolgreich kämpften wir uns um die Runden, um dann endlich den Sinn der Übung zu erfahren: Wie kann man zielgerichtet miteinander kommunizieren, wenn Sprachbarrieren im Weg stehen. Mit diesem Hintergrund vor Augen hatte das Spiel nun auch für uns einen Sinn.

Also ging’s gut gelaunt in die nächste Etappe: Vertrauensspiele. Zunächst mussten Paul und Gino ihre Kräfte beweisen, indem sie die Mädels, die sich blind auf sie verließen, auffangen mussten. Dies war der erste Streich und der zweite folgte sogleich. Wir spielten „Wasser-Blinde Kuh“, was so viel hieß wie Schal um die Augen und blind ein Glas mit reinem H2O füllen. „Wie soll das denn gehen?“, fragte sich so mancher. Marco erklärte: Einer ist die blinde Kuh / der blinde Bulle und ein anderer der Erklärbär. Nur durch seine Anweisungen wurde die Aufgabe mehr (Jenny, Gino) oder weniger (Paul) gut gemeistert. Dieses war der zweite Streich und der letzte folgte zugleich. Die Gruppe bildete eine Mauer, von der Jenny und Lisa ausgeschlossen wurden. Sie hatten nun die Aufgabe, die Schlüssel zu finden, um die Mauer zu durchbrechen. Lisa gelang dies durch Klopfen an Andreas Stirn recht schnell. Jenny, daraufhin ein wenig ungeduldig, wagte sogar Tänzchen mit der Gruppe, um in den Kreis aufgenommen zu werden. Mit ein paar Tipps schaffte auch sie es schließlich in die Mitte. Erfolgreich schloss Gruppe 2 diese Station ab und ging die nächste große Aufgabe an, die da hieß: Baue einen 1,20m hohen Turm aus vier A3-Blättern, auf dem ein 30cm langes Lineal balancieren kann, wobei jedes Teilstück höchstens 20x20cm groß sein darf. Nach vielen Überlegungen gelang es dem einen Teil der Gruppe die Hürde zu meistern; dem anderen fast! Die Musterlösung erkannte jedoch niemand. Der Schöpfergeist lief jetzt so richtig auf Hochtouren. Einen Film synchronisiert hatte bisher wohl noch keiner von uns, dafür konnte sich das Ergebnis jedoch sehen lassen. Stoiber, Westerwelle, Angie und Co bekamen ihr Fett weg und wir waren stolz auf unsere Leistung und den kleinen Applaus am Ende des Tages.

Um ein Thema zu unserem Projekt zu finden, wurden uns einige Kreativtechniken beigebracht. Eine davon ist die MOSE-Technik. Nachdem unser Kursbegleiter uns über diese Methode informierte, wurde diese gleich enthusiastisch angewandt. Dabei werden 10 verschiedene Begriffe in den Rubriken Menschen, Orte, Sachen und Ereignisse passend zum Thema ausgewählt. Die Begriffe wurden per Zufall unter allen Mitgliedern aufgeteilt,  zu denen jeder eine eigene Projektidee entwerfen sollte.

HEUTE…  präsentierte jeder seine Idee und wir haben angeregt diskutiert. Das Thema, auf das wir uns geeinigt haben, stellen wir am Freitag vor. Wir garantieren eine spannende und interaktive Vorstellung.

Lassen Sie sich überraschen.

Wir - aus der Projektgruppe 4

Projektteam 4

03.
Mai

In der EWS fiel gestern der Startschuss für das dritte Projektjahr der “Erlebnis-Welt-Europa”. Rund 60 Schüler des Jahrgangs 2010 nehmen diesmal daran teil. Die Schüler arbeiten in den kommenden Wochen in fünf Teams an eigenen kreativen Projekten.

Erlebnis-Welt-Europa: Auch "Rappen" gehört zum Projekt

Projektstart 2011

Da alle Teilnehmer aus verschiedenen Klassen kommen, stand der erste Tag im Zeichen des gegenseitigen Kennenlernens. Die Teams nahmen an fünf Workshops teil. Neben der Vertonung einer Filmsequenz wurde von jedem Team ein eigener kurzer Rap verfasst. Mit Spannung blicken wir auf die neuen Teams und freuen uns auf tolle und kreative Projekte.

Erlebnis-Welt-Europa: Auch "Rappen" gehört zum Projekt

Die Teams führen gemeinsam ihre selbst entwickelten Raps vor

Erlebnis-Welt-Europa EWS Rostock Hand in Hand PopKW